Minimalistischer Kleiderschrank: Auf dem Weg zur Capsule Wardrobe

Minimalistischer Kleiderschrank: Auf dem Weg zur Capsule Wardrobe
17. Juli 2020 Caroline
In Wissen
16 Min. Lesezeit

Noch nie war es so einfach und billig wie heute, sich neue Klamotten zu kaufen. Influencer präsentieren uns die neuesten Styles und plötzlich findet man jeden zweiten Tag ein neues Must-Have. 

Doch wie lange freuen wir uns wirklich über ein neues Teil? Caroline Dorn bricht es im Interview mit Vanessa West auf gute 10 min pure Freude über ein neues Teil herunter. Diese pure Freude lässt sich grob in folgende Momente herunterbrechen:

  • Wir freuen uns, wenn wir es sehen
  • Wir freuen uns, wenn wir in der Umkleide feststellen, es passt
  • Wir freuen uns, wenn wir es kaufen
  • Wir freuen uns, wenn wir es zuhause auspacken

Doch danach gibt es meistens verschiedene Wege. Im Idealfall freuen wir uns auch nochmal, wenn wir es dann endlich tragen, im Worst – Case Szenario tragen wir es niemals. Durchschnittlich tragen wir jedes Teil sowieso nur ca. 4-5-mal. [1] Forscher haben bewiesen, dass uns der dauernde Konsum gar nicht mehr wirklich glücklich macht. Grund dafür, oftmals haben wir gar keine Zeit mehr, das Erworbene zu genießen weil wir schon auf der Jagd nach der nächsten Errungenschaft sind. Immer schneller, höher, weiter. [2]

Von 2000 bis 2005 hat sich die weltweite Produktion von Kleidungsstücken von 50 Mrd. auf 100 Mrd. verdoppelt. Es ist also davon auszugehen, dass sich der Konsum in 5 Jahren verdoppelt hat. [3]

 

Weltweit verursacht die Textilindustrie jährlich mehr C02 als der internationale Flugverkehr und die Schifffahrt zusammen. Dass das nicht so weitergehen kann, ist klar. [2]

Es gibt viele Labels, die es uns erlauben, nachhaltiger zu konsumieren. Labels, die darauf achten, wie, wo, mit wie vielen Ressourcen die Kleidungsstücke hergestellt werden. Natürlich ist nachhaltiger Konsum ein erster und wichtiger Schritt in die richtige Richtung. In ihrem Buch „The curated closet“ beschreibt Anuschka Rees, wie man es schafft, seinen Stil zu finden und insgesamt bewusster zu konsumieren. Es geht auch darum, dass man sich nicht unbedingt jedes T-Shirt, auch wenn es fair ist, kauft, um dann zuhause festzustellen, dass es eigentlich gar nicht in den restlichen Kleiderschrank passt oder man schon drei solcher Shirts im Schrank hat. [4]

Was kannst du also tun, um deinen Kleiderschrank nachhaltiger zu gestalten? Im Folgenden findest du 5 einfache Schritte, die dir dabei helfen sollen, deinen Kleiderschrank nachhaltiger zu gestalten.

 

Kleiderschrank ausmisten

Jeder hat wahrscheinlich schon ein Gefühl dafür, welche Teile besonders häufig getragen werden und welche weniger oft. Trotzdem gilt es vor dem Ausmisten des Kleiderschranks nochmal zu analysieren, welche Teile man häufig trägt, welche oft und welche vielleicht nie.

Dafür gibt es verschiedene Methoden:

 

1. Fotos

Du kannst jeden Tag ein Bild von deinem Outfit machen und in einem extra Ordner auf dem Smartphone ablegen. Nach vier Wochen siehst du, welche Outfits du am liebsten trägst. Das musst du natürlich nicht jeden Tag machen – es ist auch in Ordnung nur seine Lieblingsoutfits zu fotografieren. Damit wollen wir ja auch herausfinden, welche das sind. Durch die Fotos bekommst du auch ein Gefühl dafür, welche Farben, Formen und Muster du gerne trägst. Du lernst dich selbst und deinen Stil kennen. [5]

 

2. Kleiderbügel Trick

Wenn möglich hänge alle deine Klamotten auf Kleiderbügel, die alle in die gleiche Richtung zeigen. Sobald etwas getragen wird, drehst du danach den Bügel mit dem Teil um oder du sortierst diese an ein Ende der Kleiderstange. So bekommst du auch ein Gefühl dafür, was du oft und was du eher selten trägst.

Das Gleiche kannst du natürlich in einer Kommode oder einem Schrank machen, indem du auch hier die getragenen Sachen in ein extra Fach einsortierst. [6]

Der zweite Schritt deinen Kleiderschrank minimalistischer und auch nachhaltiger zu gestalten, ist eine Bestandsaufnahme. Mach nun alle Schränke und alle Schubladen auf und wirf erst einmal alles auf einen Haufen. Wahrscheinlich wirst du erstaunt sein, wieviele Kleidungsstücke das sind. Bevor allerdings alles durcheinander herumliegt, empfiehlt es sich, Kategorien zu bilden, wie z.B. Schuhe, Sportsachen, etc. Damit erleichterst du dir das folgende Sortieren. [7][8]

 

3. Was möchtest du behalten?

Hier finden sich die Teile, die du häufig trägst oder eben deine Lieblingsteile. Genauso können es aber auch Teile sein, mit denen du eine besondere Erinnerung verknüpfst. Diese kannst du z.B. auch in einer extra Kiste aufbewahren, um im Kleiderschrank mehr Platz zu schaffen.

 

4. Was kannst du sofort aussortieren?

Bedanke dich bei allen Teilen, die du nicht mehr behalten möchtest. Jetzt kannst du dir auch überlegen, was in die Altkleidersammlung kommt und was vielleicht nochmal auf Kleiderkreisel verkauft werden könnte. Oft wollen wir Dinge nicht hergeben, weil sie einmal viel gekostet haben. Dann ist es doch perfekt sie weiterzuverkaufen. [14]

 

5. Was möchtest du erst einmal noch unter Vorbehalt wegpacken? 

Es wird auch Teile geben, bei denen du dir nicht sicher bist. Diese Hose, die EIGENTLICH schon immer gut ausgesehen hat, jetzt wo du sie wieder in der Hand hältst. Kein Problem – sammle solche Teile in der Box und packe sie weg. Wenn du innerhalb von einem Jahr nicht das Bedürfnis verspürst, die Hose oder ein anderes Teil herauszuholen, kann es weg. Andernfalls kannst du es natürlich behalten. Markiere die Box mit einem Datum, dann weißt du genau, wann du die Sachen weggepackt hast und wie lange sie nun schon dort stehen.

 

6. Was muss repariert/geändert werden? 

Nicht alles, was ein Loch hat, muss sofort aussortiert werden. Teile, die nicht richtig passen, können in der Schneiderei angepasst werden. [14]

Nach dem Sortieren ist es an der Zeit den Kleiderschrank neu einzuräumen. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: nach Saison, nach Farben, nach Outfits, etc. Wer beim Einräumen nach Inspiration sucht, kann bei Marie Kondo ein paar nützliche Tipps holen. Sie zeigt, wie man z.B. Hosen und Oberteile in Schubladen platzsparend und übersichtlich einsortieren kann. [3]

Tipps für ein nachhaltigeres Kaufverhalten

1. Werde selektiver! 

Kaufe Dinge nicht nur, weil sie billig sind. Du solltest jedes Teil in deinem Schrank lieben, weil es dir ein gutes Gefühl gibt. Die Zeiten vor einem vollen Schrank ohne etwas anzuziehen zu stehen, sollen vorbei sein. Anuschka Rees beschreibt es als einen VIP Club, indem nur wirklich zugelassene Personen, Eintritt bekommen. Überlege dir also gut, wen du hereinlässt. Es gibt keine Kompromisse: Entweder du liebst es, oder du liebst es nicht. 3

„To be comfortable and confident, we need clothes that feel like us.“ (Anuschka Rees)

Mode bedeutet Identifikation. Sie unser Bild nach außen und zeigt wer wir sind, noch bevor wir auf anderem Wege die Chance dazu haben. Dafür brauchen wir Kleidungsstücke, die unser Inneres nach außen spiegeln. Und nicht etwas zeigen, das wir gerne sein wollen.

Finde heraus, in was du dich wohlfühlen kannst und was dir Selbstvertrauen schenkt, und zwar wenn du es trägst und nicht der hypothetische Gedanke, wie es wäre, dieses oder jenes Teil zu tragen.3

 

2. Finde deinen Stil!

Es klingt bestimmt einfacher als es ist, aber lass dich in keine Schublade schieben, nur weil es dir ein Modemagazin vorschreibt. Du bist vielleicht nicht nur boho, oder nur klassisch – du machst deine eigenen Regeln. Jeder von uns strebt nach Individualismus, und doch lassen wir uns von der Fashionindustrie vorschreiben, welcher Stil wir sind und was wir dabei tragen dürfen und was nicht. Letzten Endes sehen wir dabei doch alle gleich aus. Sei also individuell – finde deinen Style und gib ihm einen eigenen Namen.3

“You wouldn’t make yourself listen to songs all day just because they are at the top of the charts right now or because a “hip” person told you to, right? Of course not; you listen to music that you like. And that’s exactly what it should be like with fashion as well.” (Anuschka Rees)

Guter Stil ist authentisch, sagt Stylistin Lesley Sevriens. Fast Fashion Trends setzen uns oftmals unter Druck und wir kaufen uns etwas, nur um im Trend zu sein. Im Zweifelsfall gefällt uns der Stil nicht einmal. Daher empfiehlt die Stylistin aus Berlin, sich von Fast Fashion Trends fernzuhalten. Wer etwas Neues ausprobieren möchte, kann sich Klamotten dafür auch mal bei Freuden ausleihen. Ein weiterer Trick, wie sich Fehlkäufe vermeiden lassen, ist sich selbst kleine Challenges zu stellen. Kaufe dir z.B. nur ein Teil im Monat oder ein Teil alle drei Monate – du wirst dir den Kauf bestimmt dreimal überlegen und rationaler handeln statt eines emotionalen Kaufs aus dem Affekt. [13]

3. Werde minimalistischer!

It’s not about owning or doing as little as possible. It’s about owning and doing the right things, things that add value to your life“ (Anuschka Rees)

Es geht nicht darum, so wenig Teile wie möglich im Kleiderschrank zu haben, sondern darum eine Zahl zu finden, mit der du dich wohlfühlst. Genauso solltest du dich mit der Wahl der Teile wohlfühlen – und bei der Wahl nicht blind den neuesten Trends hinterherlaufen oder etwas kaufen, weil dir jemand deiner Freunde dazu rät. Prüfe immer, ob es auch für dich das Beste ist. 3

Erstelle eine Farbpalette!

Sobald du anfängst eine Farbpalette für deinen Kleiderschrank zu entwickeln, wirst du merken, dass auf einmal neue Teile viel besser zu den anderen passen und sich viel leichter kombinieren lassen. So vermeidest du automatisch Fehlkäufe, die zu keinem anderen Teil in deinem Schrank passen. Auch auf Reisen bist du so viel schneller mit dem Packen fertig und musst dir nicht ewig Gedanken machen, welches Oberteil mit welcher Hose kombinierbar ist.4

Für den Anfang ist das natürlich sehr viel auf einmal. Um es dir leichter zu machen, haben wir hier noch ein paar Inspirationen für eine „Capsule Wardrobe“ gesammelt. Dabei geht es darum mit wenigen Teilen möglichst viele Kombinationen zu stylen. Auf Fairnica.com kannst du dir ganze Capsules ausleihen und siehst auch gleich, was die Mädels in die Kleiderkapseln packen, was dir auch als Inspiration für deinen Kleiderschrank dienen kann. [14]

Bei vettacapsule.com kannst dir direkt die komplette Kleiderkapsel bestellen – faire Produktion und hochwertige Materialien inklusive. Du kannst aber natürlich auch einzelne Teile erwerben oder dich von deren Kombinationen inspirieren lassen. [15]

Eine Inspirationsquelle, die in nahezu allen Lebenslagen weiterhilft ist definitiv Pinterest! Auch hier findest du jede Menge Vorschläge, wie dein Capsule Wardrobe aussehen kann. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Sei realistisch!

Ein Tipp von Anuschka Rees ist es, sich in einem Kreisdiagramm zu skizzieren, was für Kleidungstücke man aktuell im Schrank hat. Wie hoch ist z.B. der Anteil an Sportklamotten, an Business Klamotten, an Abendgarderobe?

Im zweiten Schritt skizzierst du das gleiche Diagramm, allerdings mit den Aktivitäten, denen du tagtäglich nachgehst. Mit einer normalen 40 h Woche im Büro und z.B. dreimal die Woche Fitnessstudio, werden Business Kleidung und Sportkleidung einen höheren Anteil einnehmen, Abendgarderobe vielleicht eher einen geringeren.

Im Vergleich der beiden Diagramme wird deutlich, wo es Überschneidungen und Lücken gibt. Meistens ist es so, dass wir mehr Spaß daran haben und ein neues Strandoutfit und einen neuen Bikini zu kaufen, ob wohl wir ihn nur einmal im Jahr zum Strandurlaub aus dem Schrank holen können, als die Basic – Garderobe für den Job. Das führt dazu, dass wir stetig Geld für Klamotten ausgeben, aber doch nie etwas anzuziehen haben. Kaufe also Klamotten für dein realistisches Leben – nicht dein Fantasieleben, wo du vielleicht gerne wie bei Sex and the City jeden Abend mit den Mädels in High-Class Bars sitzt und Cosmopolitan schlürfst. 3

Kleiderschrank Grafik

Auch wenn ich sehr gerne Kleider für Anlässe kaufe, bin ich realistisch gesehen die meiste Zeit im Büro und habe als logische Konsequenz auch dafür den größten Klamottenverbrauch.

Nach dem Detox ist vor dem Detox

Natürlich ist es verlockend den neuen Platz im Kleiderschrank gleich wieder zu füllen, bleibe achtsam und kaufe nur, was zu deinem Stil und zu deinem Kleiderschrank passt.

Anuschka Rees, Autorin von dem Buch „The curated closet: A Simple System for discovering your personal style and building your dream wardrobe“ empfiehlt es z.B. ein Farbschema zu verfolgen. So setzt sich der Kleiderschrank aus Hauptfarben und Highlightfarben zusammen. 1Man kann nun beim Einkaufen leichter entscheiden, was zum Rest des Kleiderschrankes passt. Wenn du niemals grün trägst, und dann ein grünes Teil anprobierst, ist es eigentlich klar, dass es wie andere Dinge immer im Schrank liegen wird, weil du einfach nichts Passendes dazu hast. Oder es wird eines jener Teile zu denen wir nie die passenden Schuhe haben. Oder die passende Jacke. Oder das passende Oberteil dazu. Oder, oder, oder …

 

Project 333

Das bedeutet du suchst dir 33 Teile aus, die du dann im Wechsel dann 3 Monate lang trägst. Nach dieser Zeit werden die Teile ausgetauscht. Ein paar bestimmte Dinge wie Unterwäsche und Sportsachen zählen dabei nicht zu den 33 Sachen. Der Vorteil: Du sparst dir jede Menge Zeit am Morgen, da du eine beschränkte Auswahl hast. Plus: Nach 3 Monaten kannst du die Sachen austauschen und dafür anderen wieder einen Platz in deinem Schrank geben. Du hast die nötige Abwechslung ohne neue Sachen einkaufen zu müssen. Das Prinzip hat Courtney Carver in ihrem Buch „project 333“ ausführlich beschrieben. Auf ihrem Blog www.bemorewithless.com kannst du dir noch mehr Tipps für ein minimalistischen und nachhaltigen Lebensstil abholen. [9]

Auch hier geht es darum aus dem Kreislauf auszubrechen, sich immer etwas Neues zu kaufen, weil man sich dann besser fühlt. Vielleicht kannst du dir auch vornehmen nur ein neues Teil im Monat zu kaufen oder ein Jahr lang nichts Neues mehr zu kaufen. [10]

 

Kleidertauschpartys

Auch ohne shoppen zu gehen kannst du regelmäßig deinen Kleiderschrank auffrischen und neue Teile bekommen. Auf Kleidertauschpartys kannst du die Klamotten, die du sowieso nie trägst, deine “Kleiderschrank-Leichen“ sozusagen, mitbringen und dafür ein paar andere Teile mitnehmen. Deine Kleider sollten natürlich in gutem Zustand und frisch gewaschen sein. In manchen Städten werden Kleidertauschpartys von Greenpeace veranstaltet. Natürlich kannst du auch einfach statt dem nächsten Netflix Abend mit deinen Freunden eine Kleidertauschparty selbst veranstalten. [11]

Buy-Less Challenge von Signe Hansen

Style is not about having a lot of clothes: it’s about having the right clothes. (Signe Hansen)

Signe Hansen hat eine Buy Less Challenge für ein Jahr ins Lebe gerufen und sich dafür ein paar sehr nützliche Regeln aufgestellt.

  1. Second Hand first
    Kauf deine Kleidung in erster Linie aus zweiter Hand. Zusätzlich kannst du dir vielleicht auch etwas von Freunden oder Familie leihen. Wichtig ist nur: Aufgrund dieser Regel solltest du jetzt nicht ohne Limit gebrauchte Sachen billig shoppen – sonst kann man es schlecht aus „buy less“ Challenge betrachten. Außerdem geht es ja im Großen und Ganzen darum, weniger zu konsumieren und nicht einen Weg zu finden, wie man ohne schlechtes Gewissen einfach gedankenlos weitershoppen kann.
  2. Buying questions
    Vermeide Impulskäufe, indem du beim Kauf immer wieder ein paar wichtige Fragen durchgehst: Werde ich dieses Teil 30 Mal oder öfter tragen? Habe ich etwas, was dazu passt?
  3. Basics 
    Basics wie Unterwäsche und Socken dürfen nachgekauft und kaputte Teile zu ersetzt werden.
  4. Geschenkkarten und Gutscheine
    Es ist erlaubt diese einzulösen, wenn du sie als Geschenk erhalten hast.
  5. Fair Fashion Labels
    Gekauft werden darf nur bei Fair Fashion Labels, am besten kleine Marken, die jede Unterstützung gebrauchen können.
  6. Shopping list
    Um eine gut durchdachte Capsule Wardrobe aufzubauen und Fehlkäufe zu vermeiden, lohnt es sich nach der Bestandsaufnahme eine Shopping Liste anzufertigen, welche Teile du für deine Capsule Wardrobe noch benötigst. Nur diese Liste zählt! Keine ungeplanten Käufe aus dem Affekt – keine Abweichungen, auch wenn dein Tag mal ein kleines Shopping- Trostpflaster braucht. Bleib bei deiner Liste.

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