Kleidung Recycling: Wie weit ist die Textilindustrie?

Kleidung Recycling: Wie weit ist die Textilindustrie?
12. November 2021 Julian
von Wissen
Recyceltes_Patagonia_Tshirt
27 Min. Lesezeit

Die Welt hat ein Müllproblem und jeder von uns ist dafür verantwortlich.

Recycling ist eine Lösung. Schluss mit der Einbahnstraße. Abfälle müssen wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden.

Fast Fashion trägt enorm zum Müllproblem bei. Kleidung wird nur noch wenige Male getragen, bis sie dann schon wieder auf dem Müll landet. Viele der bekannten Fast und Fair Fashion Labels bieten daher jetzt auch recycelte Kleidung an. Diese besteht aus unterschiedlichsten Altmaterialien wie bspw.:

Der „Müll“ ist also die Grundlage für modische Shirts, Rucksäcke und Sneaker. Klingt ziemlich gut, oder?

Aus den oben genannten Materialien kann also recycelte Kleidung hergestellt werden. Wie sinnvoll das ist, schauen wir uns später noch an.

Gibt es jetzt aber auch echtes Kleidung Recycling? Also alte Kleidung, die zu neuer Kleidung recycelt wird?

Recycling in der Textilindustrie ist ein relativ undurchsichtiges Thema – so viel schon vorweg. Wir haben daher die wichtigsten Erkenntnisse für dich in diesem Ratgeber zusammengefasst.

Das Wichtigste in Kürze: 

  • Recycling von alter Kleidung zu neuer Kleidung findet quasi nicht statt.
  • Der Anteil von recyceltem Polyester ist mit 14% noch relativ gering
  • Recyceltes Polyester aus PET-Flaschen ist nicht die Lösung
  • Bestehende Recyclingverfahren werden durch schlecht verarbeitete Kleidung vor Herausforderungen gestellt.
  • Größtenteils findet ein Downcycling statt: alte Kleidung wird zu Malervliesen oder Putzlappen.
  • Innovative Ansätze sind durchaus vorhanden

Auch du kannst ganz einfach einen Beitrag leisten. In der Grafik siehst du vier Ansätze, die sich leicht in deinem Alltag integrieren lassen. So einfach leistet du einen großen Beitrag zum Recycling von Kleidung.

Recycling Fakten und Tipps

Einordnung Recycling in der Textilindustrie

Recycling leistet für die Kreislaufwirtschaft einen wertvollen Beitrag. Ziel ist es, den linearen Produktionsstrang von Produkten zu durchbrechen. Wertvolle Rohstoffe sollen dabei in den Kreislauf zurückgegeben werden.

1. Recycling von Kleidung

Das Recycling von Kleidung kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen. Eine beliebte Möglichkeit sind Kleidertauschbörsen. Hier kann Kleidung einen neuen Besitzer finden und wird weitergetragen. Kleidung kann aber auch in Fasern zerlegt und zu einem neuen Garn gesponnen werden.
Beide Möglichkeiten zielen darauf ab, den Verbrauch neuer Ressourcen zu reduzieren.

2. Downcycling von Kleidung

Viele Altkleider können nicht weiterverwendet werden. Die Qualität der Kleidung ist zu schlecht oder sie ist aufgetragen. Diese Kleidung wird ebenfalls in Fasern zerlegt. Allerdings entstehen daraus nur noch Putzlappen oder Malervlies.
Entsteht ein neues Produkt mit schlechterer Qualität, spricht man von Downcycling.

3. Upcycling von Kleidung

Von Upcycling spricht man, wenn aus bspw. aus Altkleider ein mindestens gleichwertiges Produkt geschaffen wird. Das Label Jimi Wow ist unserer Meinung ein gutes Beispiel an dieser Stelle. Aus aussortierten Kaschmirpullovern, kreiert das Berliner Label einzigartige Kleidungsstücke für Kinder.

Woher stammen die recycelten Materialien in unserer Kleidung?

Wenn wir recycelte Kleidung suchen, gibt es mittlerweile eine große Auswahl. Schaut man genauer hin, ist es aber oft mühsam, genauere Informationen über die recycelten Materialien zu erhalten. Daher haben wir das Wichtigste zusammengefasst.

4. Post-Consumer Recycling

Kleidung wurde gekauft, getragen und landet am Ende nicht auf einer Müllhalde. Die getragene Kleidung wird recycelt. Das Material wird anschließend wieder verwendet, um neue Kleidung herzustellen.

5. Pre-Consumer Recycling

Hier haben die Textilien ihren Weg nicht zum Konsumenten gefunden. Da kann unterschiedliche Gründe haben:

  • Produktmuster
  • Produktionsreste
  • Überbestände bei Herstellern

6. Recycling von Kleidung

Der Anteil ist leider sehr ernüchternd! Tatsächlich werden weniger als 1% aller Altkleider in der EU zu Fasern recycelt. [1] [2]

Recycling Fakten

7. Recycling von PET für Kleidung:

Der Anteil an recyceltem Polyester beträgt in der globalen Textilindustrie 14%.[3] Der Großteil an reyceltem Polyester stammt aus PET Flaschen.
Problematisch ist, dass PET Flaschen bereits in einem geschlossenen Kreislauf recycelt werden.

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8. Ökobilanz recyceltes PET (rPET)

Laut einer Studie benötigt rPET gegenüber PET in der Herstellung 59% weniger Energie [4] Es finden sich leider sehr wenig verlässliche Quellen im Web in Bezug auf die Ökobilanz von rPET. Der Textilexperte Kai Nebel äußert sich gegenüber rPET zurückhaltend. Ihm ist keine Studie bekannt, die bislang den Vorteil von rPET gegenüber PET belegt.

Den Beitrag vom SWR kannst du im Folgenden anschauen und ist sehr empfehlenswert.

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9. Intransparenz bei reyceltem PET (rPET)

Die Süddeutsche Zeitung berichtet von zwielichtigen Praktiken. Demnach wird recyceltes Polyester aus Asien oft gar nicht recycelt. Das hängt vom Rohölpreis ab. Ist dieser niedrig, lohnt sich das Aufbereiten von Kunststoff nicht. Ob Rezyklat (aufbereiteter Kunststoff) oder neuen Kunststoff liegt also am Rohölpreis.

Dem Endverbraucher fehlt an dieser Stelle Transparenz. Wir können nur schwer nachvollziehen, woher das recycelte PET für unsere Kleidung stammt. [5] [6]

Vereinzelt stellen asiatische Unternehmen PET Flaschen her, um sie anschließend direkt zu Recyceln. Dadurch kann rPET angeboten werden, geholfen ist aber niemanden.[7]

10. Altkleider-Spende

Mit Altkleider-Spenden verbinden viele Menschen die Hilfe bedürftiger Menschen.

Tatsächlich werden Textilien aus einem Kleidungssack wie folgt weiterverwendet. [8] [9] [10]

  • Weitergabe von Textilien an Bedürftige bei ca. 10%
  • Handelsware in osteuropäsiche oder afrikanische Länder bei ca. 40%
  • Downcycling aufgrund zu geringer Qualität der Textilien liegt bei ca. 40 % – 45%
  • Thermische Verwertung liegt bei ca. 5- 10%

Grund für den hohen Anteil an Downcycling ist vor allem die geringe Qualität durch Fast Fashion. Fast-Fashion T-Shirts werden von Experten teilweise als Einweg-Shirt bezeichnet.

11. Kleidung aus Meeresmüll

Einige Fast- und auch Fair Fashion Labels setzen auf recyceltes PET, das aus Meeresmüll stammt. Somit werden nicht nur Ressourcen geschont, sondern auch gleichzeitig die Meere gesäubert.

Mehrere Experten finden es allerdings fraglich, ob PET, das im Meer schwimmt, wirklich recycelt werden kann. Um den Zweifeln der Experten auf den Grund zu gehen, haben wir bei Got Bag und Ecoalf angefragt.

Hier kommst du zu unserem ausführlichen Artikel über Kleidung aus Meeresmüll

Im Folgenden findest du noch ein spannendes Video, das wir dir empfehlen.

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Recycling Methoden für die Textilindustrie

Zum Thema Recycling Methoden empfehle ich die Podcast Folge „Chemisches Recycling vs. Mechanisches Recycling“ von Thinking Circular. Die Folge findest du in unserer Kleidung Recycling Playlist.

12 Mechanisches Recycling von Naturfasern

Alte Textilien werden nach dem Sortieren zunächst zerschnitten. Im Anschluss wird der zerschnittene Stoff in mehreren Durchgängen geschreddert. Am Ende sind nur noch Fasern übrig. Diese sind durch das Schreddern deutlich kürzer als die ursprünglichen Fasern. Um daraus ein neues Garn zu spinnen, müssen daher immer auch neue Fasern zugegeben werden.[11] [12]

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13. Mechanisches Recycling von Kunstfaser/PET

Kunstfaser oder PET Flaschen werden ebenfalls zu Flakes zerkleinert, gereinigt und sortiert. Anschließend werden diese eingeschmolzen. Aus der Masse können im Anschluss neue rPET Flaschen aber auch Fasern gewonnen werden. Aus den Fasern wird dann wieder ein Polyester Garn gesponnen.[13]

 

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14. Chemisches Recycling

Chemisches Recycling hat das Ziel, verarbeitete Materialien in die Grundbausteine zu zerlegen. Das gelingt i.d.R. durch eine Chemikalienlösung. Kunststoff wird so bereits erfolgreich recycelt. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass kein Qualitätsverlust zum Ursprungsstoff besteht. Das Unternehmen Renewcell zerlegt Altkleidung mithilfe von chemischen Recycling. Der gewonnene Zellstoff wird wieder zu Fasern bzw. Garn verarbeitet.[14]

Chemisches Recycling ist bislang ein kostenintensiven Prozess. Es wird ein hohem Energieaufwand benötigt. Daher findet derzeit keine flächendeckende Anwendung statt.[15]

Die unterschiedlichen Verfahren von chemischen Recycling kannst du hier nachlesen.

Herausforderung für das Recycling von Textilien

Das Recycling von Kleidung kämpft noch mit einer flächendeckenden Anwendung. Bestehende Verfahren sind noch nicht ausgereift und schwer skalierbar. Zudem erschwert Fast Fashion mit seiner billigen Produktion das Recycling von Textilien.[16]

15. Qualitätsverlust beim Recycling

Beim manuellen Recycling werden Textilien geschreddert. Das führt zu einer Verkürzung der Faser und gleichzeitig zu einem Qualitätsverlust.[17]

16. Downcycling ist die Regel

Recycling von Altkleidern bedeutet vor allem die Herstellung von Putzlappen, Dämmmaterial bzw. Malervlies.[18]

17. Fehlende Sortenreinheit bei Textilien

Der Großteil heutiger Fast Fashion Kleidungsstücke besteht aus Mischfasern. Es gibt aktuell noch keinen Prozess, der Mischgewebe recyceln kann.[19]

Rechtliche Vorgaben für das Recycling von Textilien

18. Green Deal

Mit dem Green Deal möchte die EU, bis zum Jahr 2050 der ersten klimaneutrale Kontinent werden.

Durch den Green Deal rückten ressourcenintensive Industriesektoren in den Fokus. Dazu zählt auch die Textilindustrie.

Auf dieser Grundlage wurden folgende Maßnahmen abgeleitet:

19. EU-Abfallrahmenrichtlinie

Die Richtlinie wurde bereits im Jahr 2018 verabschiedet. Sie schreibt vor, dass ab dem Jahr 2025 Alttextilien europaweit getrennt gesammelt werden. Dadurch soll das Recycling vereinfacht werden.[20] Die Richtlinie ist eine Maßnahme aus dem Green Deal Aktionsplan.[21]

Innovative Ansätze im Zusammenhang mit Recycling

20. Circular-Fashion-ID

Die Circular-Fashion-ID wurde vom Berliner Start-Up Circular Fashion geschaffen. Beim Sortieren der Altkleider sollen damit automatisiert die verarbeiten Materialien erkennbar werden.

Die ID wird dazu im Kleidungsstück eingearbeitet. Beim Sortieren wird durch Scannen der ID wird die Zusammensetzung der Materialien erkannt. Zudem gibt die ID Auskunft, welcher Recyclingbetrieb das Kleidungsstück annimmt. Ziel ist es, das Sortieren sowie das Recycling zu vereinfachen. [22]

21. Weiterentwicklung Mechanisches Recycling

Beim mechanischen Recycling handelt es sich um den am häufigsten eingesetzten Recyclingprozess. Problem dabei ist, dass die Fasern durch das Schreddern verkürzt werden. Dadurch leidet die Qualität des recycelten Garns. IMAT-UVE arbeitet an der Optimierung des mechanischen Recyclings. Es ist bereits gelungen, die Faserlänge beim mechanischen Recycling zu erhöhen. Dadurch findet was kein Qualitätsverlust mehr statt.[23]

22. Erweitere Produzentenverantwortung (EPR) am Beispiel Frankreich

In Frankreich gibt es die erweitere Produzentenverantwortung für bereits seit 2007. Fashion Labels müssen dabei selbst ein Recyclingprogramm vorweisen.

Alternativ kann anteilig ein Beitrag bezahlt werden, um das nationale Recycling zu finanzieren. Dieser Beitrag kann reduziert werden, wenn Fashion Labels nachfolgende Konzepte aufgreifen: [24]

  • Langlebiges Textildesign
  • Verwendung von Recyclingfasern aus Post-Consumer-Bekleidung

Seit der Einführung ist die Sammelmenge wie auch die Qualität der Alttextilien gestiegen.[25]

Am Beispiel Deutschland zeigt sich, dass sich die Verwertung von Alttextilien ausschließlich durch den Weiterverkauf verwertbarer Textilien nach Osteuropa oder Afrika refinanziert. Zudem gibt es für Hersteller keine Rahmenbedingungen in die Nutzung von Recyclingfasern oder ein langlebiges Textildesign zu investieren.[26]

Zusammengefasst macht das EPR „[…] Produzenten/Importeure […] bei Inverkehrbringen ihrer Waren für den gesamten Lebenszyklus verantwortlich. […] Das betrifft auch die Phase nach Gebrauch, wenn die gebrauchten Textilien bereits Abfall geworden sind.“[27]  

 23. Cradle to Cradle (Von der Wiege zur Wiege)

Der Begriff stammt von Michael Braungart und Michael McDonough. Ziel ist eine konsequente Kreislaufwirtschaft.

Vorrangig soll dabei der Produktlebenszyklus nicht nur verlängert werden, bevor bspw. eine thermische Verwertung stattfindet. Vielmehr sollen die Ressourcen immer wieder in den Kreislauf zurückführbar sein.

Im gleichnamigen Buch veranschaulichen Braungart und McDonough die Kreislaufwirtschaft mit einem Obstbaum. Dieser verschwendet während seiner Reifezeit der Früchte unglaublich viele Ressourcen. Am am Ende werden alle Ressourcen wieder an die Natur zurückgegeben und verwertet. (Hier* geht’s zum Buch)

24. Zero-Waste-Design

1/5 der benötigten Stoffe für ein Kleidungsstück im Herstellungsprozess sind Verschnitt. Auch die computergestützte Schnittlagenoptimierung in der Großindustrie kommt nicht unter diesen Wert. Hier setzt das Zero-Waste-Design an. Durch ein durchdachtes Produktdesign soll der Verschnitt so gering wie möglich ausfallen.

Natascha von Hirschhausen beschreibt im Podcast Showroom (ab Min. 14:30), welche Faszination und auch Herausforderungen, sich bei ihr im Designprozess ergeben.

Empfohlene Dokumentationen zum Thema Kleidung Recycling

Die Sneaker Jagd von Strg F

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Strg F vom NDR hat 2021 die Reportage „
Die SNEAKER-JAGD“ veröffentlicht. Getragene Sneaker werden per GPS verfolgt, um das Recycling großer Modelabels zu prüfen.
 
Es geht um Nike, Zara und C&A. Die Labels versprechen, dass sie getragene Sneaker recyceln. Das Ziel sind neue neue Schuhe.
 
Wir haben uns bereits im Detail mit nachhaltigen Schuhen auseinandergesetzt. Dabei stellen wir dir Fashion Labels wie Melawear vor. Hier wird bereits bei der Planung das spätere Recycling des Schuhs berücksichtigt.

Vom Klamotten-Kaufrauch zum Altkleider-Müllberg: Warum Recycling bei Fast Fashion nicht klappt

 

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1 Mio. Tonnen Altkleider! So funktioniert das Recycling – Galileo Beitrag

Hier gehts zur Doku

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Was passiert mit meinen alten Klamotten? – WDR Doku

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Spannende Podcasts zum Thema Kleidung Recycling und Kreislaufwirtschaft

Bei der Recherche zum Thema Recycling habe ich super viele tolle Podcasts entdeckt, die ich sehr gerne mit euch teilen möchte. Beim Anhören der Folgen werdet ihr nicht nur tolle und innovativen Brands sondern vor allem auch unglaublich kreative Menschen kennen lernen.

Viel Spaß beim Reinhören!

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Recycelte Kleidung – Marken

  • Bridge & Tunnel
  • Jimi Wow
  • Melawear

FAQ

Kann Kleidung recycelt werden?

 Ja, Kleidung kann unter bestimmten Voraussetzungen recycelt werden. Wichtig ist dabei vor allem die Sortenreinheit der Fasern. Mischgewebe wie Baumwolle & Polyester stellen aktuelle Recycling-Verfahren vor Herausforderungen. Das Recycling von Kleidung ist daher aktuell ein Downcycling. Aus Kleidung entstehen Malervlies und Putzlappen. Kleidung, die zu Kleidung recycelt wird, macht gerade mal 1% der Altkleider aus.

 

Warum ist das Recycling von Textilien so wichtig?

Das Recycling von Textilien ist wichtig, da Textilien durch Fast Fashion zur Wegwerfmode geworden sind. Die Textilproduktion hat sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt und die Tragezeit verkürzt. Es gilt, Ressourcen zu schonen und das Müllproblem der Altkleider in den Griff zu bekommen.

 

Wie kann man Kleidung recyclen?

Es gibt die folgenden zwei Verfahren, wie Kleidung recycelt werden kann:

  • Mechanisches Recycling
  • Chemisches Recycling

Beim mechanischen Recycling werden die Altkleider geschreddert, beim chemischen Recycling durch Zusatzstoffe in Grundbausteine zerteilt. Chemisches Recycling findet allerdings heutzutage noch keine flächendeckende Anwendung.

Quellen 

  • [1] https://www.cbi.eu/market-information/apparel/recycled-fashion/market-potential
  • [2] https://www.ellenmacarthurfoundation.org/assets/downloads/publications/A-New-Textiles-Economy_Full-Report.pdf
  • [3] https://textileexchange.org/textile-exchange-and-fashion-industry-charter-for-climate-action-2025-recycled-polyester-challenge
  • [4] https://fashionunited.de/nachrichten/mode/wie-nachhaltig-ist-recyceltes-polyester-wirklich/2018120330207
  • [5] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/810/umfrage/rohoelpreisentwicklung-opec-seit-1960/
  • [6] https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/plastikflaschen-recycling-kunststoff-verbrauchertaeuschung-1.5281821
  • [7] https://www.youtube.com/watch?v=5d0cdlWwDD8 (min. 8:00)
  • [8] https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Wegwerfmode-Was-passiert-mit-Altkleidern,kleidung170.html
  • [9] https://www.drk.de/spenden/spenderservice/spendentransparenz-spenderservice/kleidersammlung/
  • [10] https://eu-recycling.com/Archive/25851
  • [11] https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/abfall/ressourcenschutz/Textilien/Alttextilien_endversion.pdf
  • [12] https://www.youtube.com/watch?v=ePj41rcAWHU&t=6s
  • [13] https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/abfall/ressourcenschutz/Textilien/Alttextilien_endversion.pdf
  • [14] https://www.eib.org/de/stories/renewcell-textile-recycling
  • [15] https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/abfall-und-recycling/recycling/27543.html
  • [16] https://www.bvse.de/dateien2020/1-Bilder/03-Themen_Ereignisse/06-Textil/2020/studie2020/bvse%20Alttextilstudie%202020.pdf
  • [17] https://epb.bibl.th-koeln.de/frontdoor/deliver/index/docId/1473/file/MA_Philipp_Schneider_rTEX.pdf
  • [18] https://www.deutschlandfunk.de/schwieriges-recycling-wie-die-textilindustrie-ihr.724.de.html?dram:article_id=479954
  • [19] https://www.zeit.de/wissen/2018-07/textilrecycling-altkleider-upcycling-downcycling-baumwolle#textilrecycling-altkleider-downcycling-upcycling-3-tab
  • [20] https://textile-zukunft.de/wp-content/uploads/2014/10/Perspektiven-f%C3%BCr-Alttextilien-aus-Sicht-des-BMU.pdf
  • [21] https://ec.europa.eu/environment/pdf/circular-economy/new_circular_economy_action_plan.pdf
  • [22] https://open.spotify.com/episode/16IOijK7eNKsja4drbkuwZ?si=84b234830b4f4c2a
  • [23] https://open.spotify.com/episode/16IOijK7eNKsja4drbkuwZ?si=84b234830b4f4c2a
  • [24] https://textile-zukunft.de/wp-content/uploads/2014/10/EPR-f%C3%BCr-Textilien-Diskussionspapier-der-GftZ-27.11.2019.pdf
  • [25] http://www.repanet.at/re-use-toolbox/re-use-repathek/studie-developing-a-national-programme-for-textiles-and-clothing-recovery/
  • [26] https://eu-recycling.com/Archive/25851
  • [27] https://textile-zukunft.de/wp-content/uploads/2014/10/EPR-f%C3%BCr-Textilien-Diskussionspapier-der-GftZ-27.11.2019.pdf

Kommentare

  1. Mattias 7 Monaten vor

    Dieser Artikel bietet einen guten Überblick über das Thema. Auch sind die eingefügten Videolinks sowie die Quellen-Links am Ende des Artikels eine schöne Sache zur Vertiefung zum Thema. Gefunden habe ich ihn über DuckToGo-Suche „kleidung recyceln“.
    Danke für diesen Artikel.

    • Autor
      Julian 7 Monaten vor

      Lieber Mattias,
      danke für dein Feedback. Das freut uns sehr.
      Liebe Grüße
      Julian

  2. Kathrin 3 Wochen vor

    Vielen Dank für diese Informationen. Mich würde ja noch interessieren, welche Firmen in Deutschland alte Kleidung recyceln ohne sie ins Ausland zu schicken.

    • Autor
      Julian 3 Wochen vor

      Liebe Kathrin,

      danke für deine Frage. Ich muss leider gestehen, dass wir hierzu keine Information vorliegen haben.
      Ein großes Problem ist aber die schlechte Qualität von Fast Fashion Kleidung sowie Mischgewebe, was das Kleidung-zu-Kleidung Recycling erschweren. In der Podcast Folge von Talk Slow mit Thomas Ahlmann wird auf dieses Problem nochmal eingegangen. Hier geht es zwar eher um Altkleidersammlungen, Herr Ahlmann geht aber auch nochmal im Detail auf die Unterschiede der heutigen Textilien ein und zeigt die größten Probleme auf. Hier findest du die Folge: https://open.spotify.com/episode/11gvDGjBcThciUYDzVncej?si=d237064801284885
      Viele Grüße Julian

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